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Montag, 24. Juni 2013

Flut verschlafen

Ja, es tropft, tropft, tropft
auf uns're Köpfe
und es klopft, klopft, klopft
an unsre Stirn.
Doch wir sehen nichts.
Nein, wir schlafen zu tief.
Ja, wir träumen vor uns hin.

[Refrain:]
Und die Flut sie kommt bestimmt.
Ja, wir rufen sie herbei.
Schaufeln uns mit Tatendrang das eig'ne Grab.
Denn wir glauben, dass es hilft,
wenn man schwimmen kann
und so werden wir alsbald ertrinken.

Ja, es schwappt, schwappt, schwappt,
an uns're Küsten
und es klappt, klappt, klappt,
nichts, wie es soll.
Doch wir handeln nicht.
Nein, wir warten zu lang.
Ja, wir fahren einfach fort.

[Refrain:]
Und die Flut sie kommt bestimmt.
Ja, wir rufen sie herbei.
Schaufeln uns mit Tatendrang das eig'ne Grab.
Denn wir glauben, dass es hilft,
wenn man schwimmen kann
und so werden wir alsbald ertrinken.

 Ja, es fließt, fließt, fließt
durch uns're Straßen
und es schießt, schießt, schießt
in unser Heim.
Doch wir schwimmen nicht.
Nein, wir schlafen zu tief.
Ja, wir wurden überrascht.

[Outro:]
Denn die Flut sie kam so schnell.
Ja, wir riefen sie herbei.
Schaufelten mit Tatendrang das eig'ne Grab.
Denn wir glaubten, dass es hilft,
wenn man schwimmen kann
und so sind wir alle nun ertrunken.




Montag, 10. September 2012

Moment (Songtext)


© Bernd Günther  / pixelio.de

Verlorene Tage
häufen sich leise
und nähren die Frage:
Wohin führt die Reise?

[Refr:]
Zum Teil entrissen,
zum Teil verschwendet,
wirst du sie missen,
wenn es dann endet.

Ignorierst die Frage
und lebst einfach weiter,
verkennst die Lage,
suchst Karriere und Leiter.

[Refr:]
Zum Teil entrissen,
zum Teil verschwendet,
wirst du sie missen,
wenn es dann endet.

Gesammelte Stunden
werden leblose Jahre,
bis dein Körper geschunden
und grau deine Haare.

[Refr:]
Zum Teil entrissen,
zum Teil verschwendet,
wirst du sie missen,
wenn es dann endet.

Noch kannst du sie kriegen,
die Kurve zum Leben,
den Unmut besiegen
und dich erbheben.

[Outro:]
Den Diebstahl vermieden,
den Moment nie verschwendet,
wärst du zufrieden,
wenn es dann endet.

Mittwoch, 16. Mai 2012

A woman's grief (Songtext)

Heute zur Abwechslung mal etwas angelsächsisches:


It was once in a house at the seaside
where a woman lived in grief.
She was sitting every evening at the window,
for her husband went to war.

Every time when she looked through that window
at the cold and stormy sea,
she was hoping for a glimpse of the freighter
that would bring her soldier back.

But the years went by so quickly
and he never ever came back.
She became old and grey while her waiting,
but she never lost her hope.

Well the years passed by even further,
so the woman did as well.
She was buried near the gravestone of her husband,
though she never left her house.

Every night you can hear her crying.
Every night you see her stare
through that window as a pale white specter,
thus the house kept empty since.

People rumor she will stay there haunting
in this cursed old ruinous house.
She will keep staring through that window,
till her man lies next to her.